Bin ich über Twitter draufgestoßen: Gunter Dueck, deutscher Mathematiker und Philosoph, "professioneller" Angestellter bei IBM, spricht in seiner recht einzigartigen Weise über das Thema:
Das Internet als Gesellschaftsbetriebssystem
Das ist der Mitschnitt eines Vortrags auf der 5. re:publica in Berlin vom 13.- 15. April 2011.
--> "Flachbildschirmrückseitenberatung" Lol!
Ist iSOS gar die Abkürzung für "Internet as society operating system?"
Zitate von Gunter Dueck:
"Die heutige Welt ist mit dem kurzfristigen Optimieren im Kleinen am Ende. Nicht, dass dies falsch wäre – es ist nur falsch es ausschließlich zu betreiben."
"Im neuen Buch AUFBRECHEN! erkläre ich das Ende der Dienstleistungsgesellschaft. Die Dienstleistenden verschanzen sich erst hinter Flachbildschirmen und dann verschwinden sie selbst darin."
Da fällt mir ein:
Ich erinnere mich, vor vielen Jahren mal in Marburg an einer Veranstaltung zu den neuen digitalen Medien teilgenommen zu haben. Ein Computerguru mit Rastafrisur, Jaron Lanier, erzählte tolle Sache und sein Vortrag gipfelte darin, daß im Zeitalter der Computer und des Internets das neue Lebensgefühl "being online" sein werde. Human being online?
Mich hat es damals schwer gereizt, ihm zu sagen, daß es da noch 'ne wesentliche Steigerung gibt, nämlich "being" oder "being alive", (lebend) zu sein, sich lebendig zu fühlen. Das ist doch das größte Netzwerk, seit unglaublich langer Zeit weltumspannend im Hier und Jetzt, das in uns und durch uns pulsierende Leben selbst! Jederzeit bereit, uns mit ausreichender Information und Energie zu versorgen. Wie man das erfahren kann? Sich dem Strom öffnen!
Das hat eine religiöse Dimension, eine Dimension einer eigenen inneren Erfahrung, und ist nix für die meisten Philosophen. ;-)
Sonntag, 17. April 2011
Samstag, 16. April 2011
Nelly's by Night: Chris Zimmer & Jazzteam

Live Musik, volles Haus, gute Stimmung, die Musiker am Schwitzen!
Die Vorankündigung: "Meisehöhnkleinerzimmer spielen Jazz und ab und zu werden sie auch ein R&B Jackswing type o thing einwerfen. Mit anderen Worten die cats sind groovy. "
Chris Zimmer und drei Mitglieder der Gruppe Jazzteam sorgten für beste Musik am Freitagabend, 15. April, im Nelly's in der Mainzer Neustadt.
Die Musiker:
Chris Zimmer - Tenor Sax, Flute
Ulf Kleiner - Keyboards
Hanns Höhn - E-Bass
David Meisenzahl - Drums
Die Rhythmusgruppe legte tolle Grooves vor, darüber konnten dann Chris oder Ulf ihre Melodiebögen bzw. Solos aufbauen.
In dieser Besetzung spielen sie nicht so oft zusammen, heutzutage spielen Musiker ja oftmals in mehreren verschiedenen Formationen. Chris und David habe ich schon vor einiger Zeit beim Konzert der "Shitshakers" im Nelly's erlebt, das war eine ganz andere Stilrichtung!
Zwei Videos, mit dem Einverständnis der Musiker aufgenommen, "quick & dirty" mitten aus dem "Nelly's", geben ganz gut einen Eindruck von der Stimmung an diesem Abend!Weitere Fotos von diesem Musikevent der Extraklasse im "Nelly's":


Nachtrag:
Von der Formation "Chris Zimmer Five" gibt es auch ein Video bei YouTube von der Veranstaltung "Klangraum Jazztage 2008":
The Chris Zimmer 5 plays "People Make The World Go Round"
Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich meine, dieses schöne Musikstück mit Querflöte als Melodieinstrument wurde auch am Freitag Abend im Nelly's gespielt.
Vom "Jazzteam" gibt es in der Variante "Red Light Soul" mehr bei MySpace und zwei Videos bei YouTube:
Dienstag, 12. April 2011
Mainz-Kasteler Rheinufer im Frühling
Ein paar Videoschnipsel vom Frühling am Rheinufer in Mainz-Kastel. Der Sandstrand war heute (11.4.) am späteren Nachmittag bis frühen Abend gut besucht.
Kasteler Sandstrand am 11. April 2011 gegen 16 Uhr.
Kasteler Sandstrand am 11. April 2011 gegen 19 Uhr.
Blick über den Rhein auf Mainz mit dem Rathaus am Rheinufer und dem beeindruckenden St. Martins Dom, der die Häuser der Stadt überragt:
Und so sah es im letzten Jahr (2010) am 6. April am Kasteler Rheinufer aus:
Kasteler Sandstrand am 11. April 2011 gegen 16 Uhr.
Kasteler Sandstrand am 11. April 2011 gegen 19 Uhr.
Blick über den Rhein auf Mainz mit dem Rathaus am Rheinufer und dem beeindruckenden St. Martins Dom, der die Häuser der Stadt überragt:
Und so sah es im letzten Jahr (2010) am 6. April am Kasteler Rheinufer aus:
Montag, 4. April 2011
Märchenhaft: Warum überall Geld fehlt!
Warum überall Geld fehlt!
Goldschmied Fabian - Gib mir die Welt plus 5%
Ein Video in Form eines Zeichentrickfilms, das sich mit der inneren Struktur und den Tricks unseres Geldsystems auseinandersetzt.
Ingesamt fast 50 Minuten lang.
Auch wenn niemand neben dem Besitz (oder Nichtbesitz) von Geld auch zusätzlich noch den Besitz von Wahrheit für sich beanspruchen kann, nachdenklich wird das hier bildhaft Dargestellte auf jeden Fall machen!
Goldschmied Fabian - Gib mir die Welt plus 5%
Ein Video in Form eines Zeichentrickfilms, das sich mit der inneren Struktur und den Tricks unseres Geldsystems auseinandersetzt.
Ingesamt fast 50 Minuten lang.
Auch wenn niemand neben dem Besitz (oder Nichtbesitz) von Geld auch zusätzlich noch den Besitz von Wahrheit für sich beanspruchen kann, nachdenklich wird das hier bildhaft Dargestellte auf jeden Fall machen!
Samstag, 2. April 2011
Mainzer Marktgeschichten Anfang April 2011 / Zu Besuch beim "Eiermann"
Mainzer Marktgeschichten 2011, Teil 1.
Zu Besuch auf dem Mainzer Wochenmarkt vor dem Dom am Stand des "Eiermanns". Der Eiermann ist ein seit vielen Jahren bekanntes "Original" auf dem Mainzer Wochenmarkt!
Auch Ministerpräsident Kurt Beck machte hier im Rahmen seiner von den Medien dokumentierten Marktbegehung kurz vor der Landtagswahl am 27. März 2011 Station.
Mainz, am mild-feuchten 01. April 2011.
Zu Besuch auf dem Mainzer Wochenmarkt vor dem Dom am Stand des "Eiermanns". Der Eiermann ist ein seit vielen Jahren bekanntes "Original" auf dem Mainzer Wochenmarkt!
Auch Ministerpräsident Kurt Beck machte hier im Rahmen seiner von den Medien dokumentierten Marktbegehung kurz vor der Landtagswahl am 27. März 2011 Station.
Mainz, am mild-feuchten 01. April 2011.
Freitag, 1. April 2011
Macht E 10 alkoholabhängig?
Befürchtungen werden bei Experten laut, daß durch die Erhöhung des Alkoholspiegels von 5 auf 10 Prozent in den Kraftstoffen die Motoren, ja eventuell ganze Kraftwagen, durch die ständige Zuführung von Alkohol alkoholabhängig werden könnten. Sozusagen das Äquivalent zum bekannten Spiegeltrinker Verhalten, bei dem eine bestimmte Alkoholgrenze nicht mehr unterschritten werden kann, ohne daß motorische Ausfälle auftreten oder motorische Unruhe entsteht.
Oder wie der Psychologe Paul Watzlawick schon sagte: "wenn die versuchte Lösung das eigentliche Problem ist."
Zu den kraftstoffabhängigen Autohaltern wird damit zukünftig auch noch eine Generation von alkoholabhängigen Motoren oder gar Kraftfahrzeugen herangezüchtet!
Während Weintrinker mit 10 Prozent Alkohol in "Verbrennungskraftstoffen" schon länger leben und und damit auch körperlich umzugehen wissen, scheint das Groß der Biertrinker, die weitgehend an 5% Alkohol in (Körper-) Flüssigkeiten gewöhnt sind, Angst vor der 10 Prozent Marke für Alkohol zu haben.
Treibt uns E 10 als Volk noch weiter in die Alkoholabhängigkeit?
Im Kontext "Verbrennungskraftstoffe" ist m.E. allerdings das Wort "Bio" bei Benzin insgesamt irreführend, da lachen ja die Hühner!
Vielleicht kommen ja Alkoholtrinker auf die findige Idee, ihren Urin mit "Bioalkohol" auf 10 Prozent aufzustocken und dann als Bio-Urin zu verkaufen!
Gedanken zum 1. April 2011.
Oder wie der Psychologe Paul Watzlawick schon sagte: "wenn die versuchte Lösung das eigentliche Problem ist."
Zu den kraftstoffabhängigen Autohaltern wird damit zukünftig auch noch eine Generation von alkoholabhängigen Motoren oder gar Kraftfahrzeugen herangezüchtet!
Während Weintrinker mit 10 Prozent Alkohol in "Verbrennungskraftstoffen" schon länger leben und und damit auch körperlich umzugehen wissen, scheint das Groß der Biertrinker, die weitgehend an 5% Alkohol in (Körper-) Flüssigkeiten gewöhnt sind, Angst vor der 10 Prozent Marke für Alkohol zu haben.
Treibt uns E 10 als Volk noch weiter in die Alkoholabhängigkeit?
Im Kontext "Verbrennungskraftstoffe" ist m.E. allerdings das Wort "Bio" bei Benzin insgesamt irreführend, da lachen ja die Hühner!
Vielleicht kommen ja Alkoholtrinker auf die findige Idee, ihren Urin mit "Bioalkohol" auf 10 Prozent aufzustocken und dann als Bio-Urin zu verkaufen!
Gedanken zum 1. April 2011.
Donnerstag, 31. März 2011
Spenden Sie Lebensenergie! Oder: der Klick gibt den Kick!
Was ermöglicht die möglichst kostenfreie Beschaffung vieler Daten?
Damit keiner merkt, wie das läuft, macht man die freiwillige Arbeit "sexy" und appelliert an den Stolz oder das Geltungsbedürfnis der "medial Begabten", die "auf Sendung" gehen wollen. Lol!
Dazu wird relativ preisgünstige datensammelnde Hardware in Form von "Umweltscannern" (Smartphones, digitale Kompaktkameras, Videokameras usw.) angeboten. Dieser "Lifestyle" inklusive der benötigten, aber von irgend jemandem halt zu sammelnden Daten wird als "sexy" dargestellt, muß man heutzutage haben, wie z.B. die GPS Daten.
In Ermangelung eigener wirtschaftlicher Prosperität und/oder der Kenntnisse zum Aufbau und Betrieb eines eigenen Servers, laden die sich selbst beschäftigenden "fleißigen Ameisen" ;-) dann ihre Inhalte samt Tags und Geotags und beschreibenden Texten auf die wenigen großen "kostenfreien" Plattform-Monopole im Internet hoch (Blog-, Video-, Audio-, GPS-) und sind stolz, wenn andere "fleißige Ameisen" dann zu Hunderten, Tausenden oder Millionen auf ihre Werke "klicken".
Nur der Klick gibt den Kick! So soll es auch sein! Bloß nicht merken, um was es im Hintergrund geht. Besser Kommentare schreiben und auf den "gefällt mir/gefällt mit nicht" Knopf drücken. Der Klick gibt den Kick!
Wie diese Klickzahlen generiert werden und wie schnell man von so einer monopolartigen Plattform ausgesperrt werden kann, darüber macht sich kaum einer Gedanken. Die wenigsten kennen irgendeine Person der Betreiber dieser Plattformen persönlich von Angesicht zu Angesicht. Ist fast schon so wie Sex mit Aliens.
Die kommerzielle Vermarktung der von den fleißigen Ameisen überreichlich "gespendeten" Lebensenergie in Form von Inhalten und Daten erfolgt dann im Hintergrund, meist auf ganz anderen Plattformen mit ganz anderen Zielgruppen. Damit meine ich jetzt nicht die Werbung, die uns auf diesen Plattformen direkt aufs Auge und ins Ohr gedrückt wird.
Also, preiswerte Umweltscanner und Datensammelgeräte werden zum "sexy Lifestyle" erklärt, die Beschaffung dieser Geräte als Voraussetzung zur Teilnahme an der Lebensenergiespender- und Datensammel-Community erfolgt - selbstverständlich kostenpflichtig - durch die willigen Ameisen selbst.
Die großen "kostenlosen" Internetplattformen bieten ausreichend Raum für Selbstdarsteller jeder Art, fungieren gleichzeitig im Hintergrund als gigantische Daten-Melkfarmen, und die nach Hochladen sich glücklich wähnenden gemolkenen User dürfen nach Abgabe ihrer " Milch" (auch die beim Daten sammeln und Inhalte generieren aufgewendete Lebenszeit und Lebensenergie gehören dazu!) sich durch gegenseitiges beklicken bestätigen und beglücken.
Ja, so ein regnerischer Tag wie der heutige Donnerstag macht auch "Ameisen" nachdenklich! ;-)
Damit keiner merkt, wie das läuft, macht man die freiwillige Arbeit "sexy" und appelliert an den Stolz oder das Geltungsbedürfnis der "medial Begabten", die "auf Sendung" gehen wollen. Lol!
Dazu wird relativ preisgünstige datensammelnde Hardware in Form von "Umweltscannern" (Smartphones, digitale Kompaktkameras, Videokameras usw.) angeboten. Dieser "Lifestyle" inklusive der benötigten, aber von irgend jemandem halt zu sammelnden Daten wird als "sexy" dargestellt, muß man heutzutage haben, wie z.B. die GPS Daten.
In Ermangelung eigener wirtschaftlicher Prosperität und/oder der Kenntnisse zum Aufbau und Betrieb eines eigenen Servers, laden die sich selbst beschäftigenden "fleißigen Ameisen" ;-) dann ihre Inhalte samt Tags und Geotags und beschreibenden Texten auf die wenigen großen "kostenfreien" Plattform-Monopole im Internet hoch (Blog-, Video-, Audio-, GPS-) und sind stolz, wenn andere "fleißige Ameisen" dann zu Hunderten, Tausenden oder Millionen auf ihre Werke "klicken".
Nur der Klick gibt den Kick! So soll es auch sein! Bloß nicht merken, um was es im Hintergrund geht. Besser Kommentare schreiben und auf den "gefällt mir/gefällt mit nicht" Knopf drücken. Der Klick gibt den Kick!
Wie diese Klickzahlen generiert werden und wie schnell man von so einer monopolartigen Plattform ausgesperrt werden kann, darüber macht sich kaum einer Gedanken. Die wenigsten kennen irgendeine Person der Betreiber dieser Plattformen persönlich von Angesicht zu Angesicht. Ist fast schon so wie Sex mit Aliens.
Die kommerzielle Vermarktung der von den fleißigen Ameisen überreichlich "gespendeten" Lebensenergie in Form von Inhalten und Daten erfolgt dann im Hintergrund, meist auf ganz anderen Plattformen mit ganz anderen Zielgruppen. Damit meine ich jetzt nicht die Werbung, die uns auf diesen Plattformen direkt aufs Auge und ins Ohr gedrückt wird.
Also, preiswerte Umweltscanner und Datensammelgeräte werden zum "sexy Lifestyle" erklärt, die Beschaffung dieser Geräte als Voraussetzung zur Teilnahme an der Lebensenergiespender- und Datensammel-Community erfolgt - selbstverständlich kostenpflichtig - durch die willigen Ameisen selbst.
Die großen "kostenlosen" Internetplattformen bieten ausreichend Raum für Selbstdarsteller jeder Art, fungieren gleichzeitig im Hintergrund als gigantische Daten-Melkfarmen, und die nach Hochladen sich glücklich wähnenden gemolkenen User dürfen nach Abgabe ihrer " Milch" (auch die beim Daten sammeln und Inhalte generieren aufgewendete Lebenszeit und Lebensenergie gehören dazu!) sich durch gegenseitiges beklicken bestätigen und beglücken.
Ja, so ein regnerischer Tag wie der heutige Donnerstag macht auch "Ameisen" nachdenklich! ;-)
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