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Dienstag, 13. Oktober 2015

Klänge Georgiens - Literatur und Musik / Georgischer Abend in Darmstadt



Am Samstag, 10. Oktober 2015 fand ein georgischer Abend im Kulturzentrum Bessunger Knabenschule in Darmstadt statt. "Klänge Georgiens" war geplant als Benefizveranstaltung  zugunsten krebskranker Kinder und Jugendlicher in Georgien, organisiert von Heinz Gengenbach.

Die Veranstaltung war ein großer Erfolg, der Saal war ausverkauft und dicht gefüllt mit Freunden Georgiens, die beim Essen und Trinken, bei einer Bilderschau, bei einer Lesung und beim Konzert der bekannten Gruppe "The Shin" auf ihre Kosten kamen. Ebenso erstaunlich für mich war, wieviele Georgier im Rhein-Main-Gebiet leben und sich in Darmstadt trafen.

Der seit langem in Tiflis in Georgien lebende Rainer Kaufmann sorgte zusammen mit seiner Frau Gabi und Enkelin Lili fürs leibliche Wohl mit Spezialitäten aus der georgischen Küche und hatte sowohl Weißwein (Tsarapi, traditionell ausgebaut in Tonamphoren, Jahrgang 2012) als auch Rotwein (Saperavi, Jahrgang 2012) aus Georgien im Ausschank. Wer sich für georgische Weine interessiert, erhält hier und hier weitere Informationen.


Außerdem präsentierte er eine Bilderschau aus Georgien.


Hier nun einige Eindrücke von den georgischen Leckereien.

Karotten mit Walnüssen


Spinat mit Walnüssen und Granatapfelkernen


Auberginen in Knoblauchschmand


Mschadi - Maisbrot mit Käse


Scharfe Paprika und Walnüsse


Tsatsivi - Putenfleisch in Walnußsauce



Der Moderator Heinz Gengenbach, im Gespräch mit Rainer Kaufmann


Stadträtin Iris Behr


Dato Turashvili, Dozent für moderne Literatur in Tiflis, las dann in georgischer Sprache aus seinem Buch "Westflug" vor, damit konnten die Zuhörer einen Eindruck vom Klang der georgischen Sprache erhalten. Die Passagen wurden anschließend von dem Schauspieler und Sprecher Hans Richter auf deutsch vorgelesen. Moderiert wurde diese Lesung von Anastasia Tandashvili.









Nach einer Pause kamen dann "The Shin" auf die Bühne und bezauberten das Publikum mit ihrer unglaublicher Musikalität und Spielfreude. Diese Gruppe hatte ich im Jahr 2010 auf der internationalen Tourismusbörse in Berlin am Stande Georgiens kennengelernt. Wer will, kann das hier und hier nachvollziehen.
Die Musik von "The Shin" ist sehr vielseitig und originell (Genre: World Music), viele Stile und Einflüsse werden zu im wahrsten Sinne "eigenartiger/eigenständiger" Musik verarbeitet. Der Name der Band leitet sich ab von dem georgischen Wort "shin", welches "nach Haus kommen " bedeutet.



Ich verlinke mal das Video des Stückes "Meeting of the Spirits" von diesem Abend:



Auch der Tänzer der Gruppe, Alexander Chumburidze, zeigte öfters sein Können, hier eine kleine Kostprobe:



Ein weiteres Stück, "Night and Day":



Mein Lieblingsstück "Gelino" hatten "The Shin" auch im Programm, dieses eher traurige Lied hat alle in den Bann gezogen, der Saal hing an den Lippen des Sängers/Perkussionisten Mamuka Gaganidze.

Nachfolgend ein paar Aufnahmen von den Musikern in Aktion:

Zurab Gagnidze


Zaza Miminoshvili


Alexander Chumburidze und Mamuka Gaganidze



Alle Beteiligten versammelten sich zum Abschluss auf der Bühne





Samstag, 1. November 2014

Sonnig-warmes Oktoberwochenende


Tja, wie schnell die Zeit doch vergeht. Jetzt sind wir schon im nebligen November. Dabei war es noch so schön sonnig und warm vor kurzem, wie diese Fotos vom 18. und 19. Oktober zeigen.














Dienstag, 5. November 2013

Herbstlicher Rheingau im Oktober 2013, Teil 2


In der letzten Oktoberwoche war an drei Tagen schönes Wetter vorhergesagt. So zog es mich - nach alter Mainzer Kurfürstenart :-)  - erneut von Mainz aus hinüber in den Rheingau. Laut Wetterbericht sollten es sieben Stunden Sonnenschein sein. 
Und so besuchte ich, nach einer Woche, nochmal die Gegend oberhalb von Hattenheim bei Hallgarten. 

Beim Warten auf den Bus am Bahnhof von Hattenheim schien noch die Sonne, ebenso bei der Ankunft wenige Minuten später oben in Hallgarten! Und so konnte ich einige Aufnahmen von Hallgarten bei Sonnenschein machen!




Aber dann war es bald vorbei mit der Sonne, aufziehende dunkle Wolken verwehrten den Strahlen der tiefstehenden Endoktobersonne den Weg.


Das Wetter bei Hallgarten war dann sehr wechselhaft. Durch das Rheintal von West nach Ost ziehende, dunkle langgestreckte Wolken verdeckten am frühen Nachmittag die Sonne für längere Zeit, eine wahre Geduldsprobe. Ab und zu tat sich ein kurzes Wolkenloch auf, so wie bei dieser Aufnahme:


Über mir war weitgehend blauer Himmel, auf der Ingelheimer Seite war blauer Himmel, Richtung Mainz sah es bestens aus, über den Taunushöhen war blauer Himmel, Schloß Johannisberg lag oft in der Sonne, nur Hallgarten lag gut 2 Stunden lang fast ununterbrochen im Schatten, es war kühl dort! Das war wie verhext! 





Da ist sie mal kurz wieder, die Sonne, aber nicht da, wo ich bin!


Endlich, gut 2 Stunde später, schien die Sonne dann auch dauerhaft wieder auf die Wingerte bei Hallgarten, es wurde angenehm warm und die Landschaft leuchtete in den allerschönsten Herbstfarben. 





Die Kapelle Maria Hilf ("Grunder Kapelle")






Die tiefstehende Sonne bringt die herbstliche Färbung der Rebblätter zum Leuchten:












Die Sonne ist bereits hinter den Hügeln untergegangen, ich stehe an dieser Statue und blicke nach Osten über die Wingerte in Richtung Hallgarten. Es ist an der Zeit, durch die Wingerte des Schönhell wieder zurück nach Hallgarten zum Bus zu gehen, denn der Bus hinunter nach Hattenheim fährt (werktags) nur einmal alle Stunde.



Am Bahnhof von Hattenheim treffe ich auf eine größere deutsche Wandergruppe, die auf dem schmalen Bahnsteig ebenfalls auf den Zug um kurz nach 18 Uhr nach Wiesbaden wartet. Diese Gruppe hatte ich am Nachmittag oben bei Hallgarten durch die Wingerte ziehen sehen, unüberhörbar. 

Ansonsten sind um diese Uhrzeit oder später auf dem Bahnsteig eher Studenten der EBS - aus vielen Ländern kommend - anzutreffen, die sich meist in englischer Sprache unterhalten.

Nachtrag: 
Artikel zur Weinlese im Herbst 2013 im Rheingau: Xenon läßt die Rheingauer Winzer bangen.