Dienstag, 21. Januar 2014

Winterspaziergang - Januar in Mainz


Der Januar ist nicht mehr der übliche? Bis dato war er in Mainz im Jahr 2014 relativ mild sowie schneefrei. Und sonnig an manchen Tagen!

Wie geschaffen für Spaziergänge durch die Stadt. Dazu die beschwingte Musik von Yann Tiersen im Ohr, gespielt vom Duo Kocurek. Und schon kommt das französische Flair von Mainz zum Vorschein.

Das Resultat: mehr als 100 Motive von weitgehend schneefreien und auch manch sonnigen Mainzer Tagen im Januar 2013 und 2014 sind in dieser Präsentation zu sehen:

Donnerstag, 9. Januar 2014

Duo Kocurek

Dem/der ein oder anderen werden sie in der Mainzer Fußgängerzone über den Jahreswechsel 2013/2014 aufgefallen sein. Die beiden Musiker vom Duo Kocurek musizierten bei dem relativ milden Winterwetter mehrmals auf der Strasse. Mit Cello und Akkordeon waren sie unterwegs, sowohl am Brandzentrum als auch vor der Römerpassage.

Als ich sie zum ersten Mal antraf, spielten sie gerade Musikstücke des Komponisten Yann Tiersen, die auch auf einer ihrer CDs erhältlich sind.

Jan und Dagmar Korucek, das sind zwei in Deutschland lebende tschechische Vollblutmusiker, privat und musikalisch ein Paar, die im Raum Mainz ansässig sind. Beide waren Absolventen am Ostrauer Konservatorium.

Neben Musikunterricht, Konzerten oder Auftritten z.B. am Frankfurter Theater oder im Fernsehen verschönern sie gern jede Art von Fest musikalisch, wie z.B. Hochzeits- oder Geburtstagsfeiern.

Anbei zwei Videos, die etwas das musikalische Erleben wiedergeben:



Unerledigtes

In den letzen 2-3 Monaten sind viele Bilder unbearbeitet auf der Festplatte gelandet bzw. hier nicht veröffentlicht worden. Daher wird es eine Reihe von chronologisch nicht geordneten Rückblicken geben. Demnächst mehr!

Dienstag, 24. Dezember 2013

Dienstag, 5. November 2013

Herbstlicher Rheingau im Oktober 2013, Teil 2


In der letzten Oktoberwoche war an drei Tagen schönes Wetter vorhergesagt. So zog es mich - nach alter Mainzer Kurfürstenart :-)  - erneut von Mainz aus hinüber in den Rheingau. Laut Wetterbericht sollten es sieben Stunden Sonnenschein sein. 
Und so besuchte ich, nach einer Woche, nochmal die Gegend oberhalb von Hattenheim bei Hallgarten. 

Beim Warten auf den Bus am Bahnhof von Hattenheim schien noch die Sonne, ebenso bei der Ankunft wenige Minuten später oben in Hallgarten! Und so konnte ich einige Aufnahmen von Hallgarten bei Sonnenschein machen!




Aber dann war es bald vorbei mit der Sonne, aufziehende dunkle Wolken verwehrten den Strahlen der tiefstehenden Endoktobersonne den Weg.


Das Wetter bei Hallgarten war dann sehr wechselhaft. Durch das Rheintal von West nach Ost ziehende, dunkle langgestreckte Wolken verdeckten am frühen Nachmittag die Sonne für längere Zeit, eine wahre Geduldsprobe. Ab und zu tat sich ein kurzes Wolkenloch auf, so wie bei dieser Aufnahme:


Über mir war weitgehend blauer Himmel, auf der Ingelheimer Seite war blauer Himmel, Richtung Mainz sah es bestens aus, über den Taunushöhen war blauer Himmel, Schloß Johannisberg lag oft in der Sonne, nur Hallgarten lag gut 2 Stunden lang fast ununterbrochen im Schatten, es war kühl dort! Das war wie verhext! 





Da ist sie mal kurz wieder, die Sonne, aber nicht da, wo ich bin!


Endlich, gut 2 Stunde später, schien die Sonne dann auch dauerhaft wieder auf die Wingerte bei Hallgarten, es wurde angenehm warm und die Landschaft leuchtete in den allerschönsten Herbstfarben. 





Die Kapelle Maria Hilf ("Grunder Kapelle")






Die tiefstehende Sonne bringt die herbstliche Färbung der Rebblätter zum Leuchten:












Die Sonne ist bereits hinter den Hügeln untergegangen, ich stehe an dieser Statue und blicke nach Osten über die Wingerte in Richtung Hallgarten. Es ist an der Zeit, durch die Wingerte des Schönhell wieder zurück nach Hallgarten zum Bus zu gehen, denn der Bus hinunter nach Hattenheim fährt (werktags) nur einmal alle Stunde.



Am Bahnhof von Hattenheim treffe ich auf eine größere deutsche Wandergruppe, die auf dem schmalen Bahnsteig ebenfalls auf den Zug um kurz nach 18 Uhr nach Wiesbaden wartet. Diese Gruppe hatte ich am Nachmittag oben bei Hallgarten durch die Wingerte ziehen sehen, unüberhörbar. 

Ansonsten sind um diese Uhrzeit oder später auf dem Bahnsteig eher Studenten der EBS - aus vielen Ländern kommend - anzutreffen, die sich meist in englischer Sprache unterhalten.

Nachtrag: 
Artikel zur Weinlese im Herbst 2013 im Rheingau: Xenon läßt die Rheingauer Winzer bangen.

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Damals, im Oktober 2013

Der Oktober ist fast vorbei, der letzte Oktobertag beginnt heute mit dickem Herbstnebel über Mainz. Die Farben verschwinden/verblassen. Die graue Winterzeit kommt ....

Ein Rückblick auf den Oktober, am Beispiel des Kaiser-Wilhelm-Rings in der Mainzer Neustadt. Und in Schwarzweiß! (bitte in ganzer Bildschirmbreite ansehen!)

Samstag, 26. Oktober 2013

Herbstlicher Rheingau im Oktober 2013


Die schöne herbstliche Färbung in den Wingerten im Rheingau ist mal wieder angesagt. Die Blattfärbungen an Büschen, Bäumen und Rebstöcken verzaubern die Landschaft und ergeben einen tollen Gesamteindruck. Der "goldene Oktober" lockt. Also nichts wie los, hinüber in den Rheingau, bevor die mit Sicherheit kommende nasse Kälte und die Herbstwinde den Rheingau endgültig für dieses Jahr "entzaubern" werden!

Mit der Bahn von Mainz über Wiesbaden nach Hattenheim. Und dann mit dem Bus hinauf nach Hallgarten, Haltestelle Kindergarten. Laut Fahrplan sind das 52 Minuten Reisedauer.

Vor dem Bahnhof von Hattenheim:


 Unterwegs im Bus von Hattenheim nach Hallgarten:



Tja, das Wetter am 24. Oktober war im Rheingau eher mittelmäßig am Nachmittag, dunkle Wolken hingen über den Taunushängen und wollten sich kaum fortbewegen, blockten die Sonne. Aber von der anderen Seite des Rheins leuchtete blauer Himmel herüber!




Nur ab und zu blitzten Sonnenstrahlen durch Wolkenlöcher, dann aber leuchteten die Wingerte im Licht! So wie hier für kurze Zeit gegen viertel nach 4:







Gegen Abend wurde das immer toller. Über mir und sonst fast überall blauer Himmel, nur in Richtung Westen/Geisenheim/Sonnenuntergang dunkle Wolken, daher keine Sonne. Kurz vor Sonnenuntergang kam die Sonne dann doch noch unter den Wolken hervor und spendierte ein versöhnliches Abendlicht für kurze Zeit.
So wie hier an der "Grunder Kapelle" bei Hallgarten. Die friedliche Stimmung wurde allerdings durch das permanente Maschinengedröhne eines Vollernters irgendwo in den Hügeln massiv beeinträchtigt.






Die Rückreise gestaltete sich überraschend länger. Der Bus nach Hattenheim hinunter kam pünktlich. Aber dann ... 
Laut Fahrplan sollte ein Zug um 19:04 nach Wiesbaden gehen. Der kam allerdings nicht. Für mindestens etwa 25 Minuten war die Bahnstrecke durch den Rheingau am Abend anscheinend komplett gesperrt worden. 
Das war schon fast gespenstisch in Hattenheim. Keinerlei Güterzüge, die vorbeirasten, kein Personenzug. Auf dem Gegengleis in Richtung Rüdesheim kam ein Zug an und stand dann die ganze Zeit und wartete. 
Anlaß für diese Sperrung war anscheinend ein Quecksilberfund bei Bauarbeiten im Bahnhof Oestrich-Winkel.

Dafür hatte ich in der Zeit auf dem Bahnsteig in Hattenheim und anschließend im Zug nach Wiesbaden ein schönes Gespräch auf englisch in internationaler Besetzung mit 2 Chinesen und einem Russen von der European Business School (EBS). 
Nachdem dann ein Güterzug an uns vorbeigerast war, kam erst gegen 19:32 Uhr ein Zug in Richtung Wiesbaden in Hattenheim an. 
Und in Wiesbaden durfte ich dann erneut etwa 25 Minuten warten, bis ein Zug nach Mainz ging. Und dieser Zug bewegte sich - aus welchem Grund auch immer - im Schneckentempo nach Mainz .... 
Hallo, es war doch gar kein Vollmond an diesem Tag?