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Mittwoch, 29. Januar 2014

Ad Vanderveen & The O'Neils Band live in concert



Nach mehr als zwei Jahren ist der niederländische Singer/Songwriter Ad Vanderveen mit seiner Band The O'Neils wieder zu einem Konzert in die Wunderbar Weite Welt im ehemaligen Bahnhof von Eppstein im Taunus zurückgekommen. Kennengelernt hatte ich Ad auf der griechischen Insel Samos im Sommer 2011.

Das Konzert am 19. Dezember 2013 war bestens besucht, ausverkauft. Und die treue Fangemeinde wurde nicht enttäuscht. Ein erstklassiges Konzert, bei dem Ad viele neue Titel vorstellte. Und in seiner gewohnt charmanten Art mit ausführlichen Erläuterungen jeweils einführte. Von Liedern, die er allein zu seiner akustischen Gitarre vortrug bis hin zu rockigen Fetzern mit seiner Band bot er eine große Dynamik! Und Ad brillierte das ein oder andere Mal mit ausgedehnten Soli auf der E-Gitarre.

Einen Gag landete Ad, als er von einer Fahrt durch den tiefwinterlichen Osten von Deutschland sprach und dabei beim Passieren eines Wegweisers zum Lied "Lost in Lederhose" inspiriert wurde. Diesen Ort Lederhose gibt es tatsächlich in Thüringen.

Nachfolgend einige Bilder und Videos, welche die Musik und gute Stimmung wiedergeben.

Bilder:

Am ehemaligen Bahnhof von Eppstein im Taunus im neblig-kühlen Dezember:





Auch ein Grund, in die Wunderbar Weite Welt zu fahren ...


Das Konzert hat begonnen:
















Videos von Mitschnitten einzelner Lieder:

Little did we know:


Satisfied:


Sad Saturday Night:


Wouldn't that be a shame / Water under the bridge


Lost in Lederhose:


Weitere Videos von diesem Konzert finden sich ebenfalls bei YouTube!

Hier noch der Link zu meinen Eindrücken vom Ad Vanderveen Konzert am 7. Oktober 2011.

Donnerstag, 9. Januar 2014

Duo Kocurek

Dem/der ein oder anderen werden sie in der Mainzer Fußgängerzone über den Jahreswechsel 2013/2014 aufgefallen sein. Die beiden Musiker vom Duo Kocurek musizierten bei dem relativ milden Winterwetter mehrmals auf der Strasse. Mit Cello und Akkordeon waren sie unterwegs, sowohl am Brandzentrum als auch vor der Römerpassage.

Als ich sie zum ersten Mal antraf, spielten sie gerade Musikstücke des Komponisten Yann Tiersen, die auch auf einer ihrer CDs erhältlich sind.

Jan und Dagmar Korucek, das sind zwei in Deutschland lebende tschechische Vollblutmusiker, privat und musikalisch ein Paar, die im Raum Mainz ansässig sind. Beide waren Absolventen am Ostrauer Konservatorium.

Neben Musikunterricht, Konzerten oder Auftritten z.B. am Frankfurter Theater oder im Fernsehen verschönern sie gern jede Art von Fest musikalisch, wie z.B. Hochzeits- oder Geburtstagsfeiern.

Anbei zwei Videos, die etwas das musikalische Erleben wiedergeben:



Dienstag, 5. November 2013

Herbstlicher Rheingau im Oktober 2013, Teil 2


In der letzten Oktoberwoche war an drei Tagen schönes Wetter vorhergesagt. So zog es mich - nach alter Mainzer Kurfürstenart :-)  - erneut von Mainz aus hinüber in den Rheingau. Laut Wetterbericht sollten es sieben Stunden Sonnenschein sein. 
Und so besuchte ich, nach einer Woche, nochmal die Gegend oberhalb von Hattenheim bei Hallgarten. 

Beim Warten auf den Bus am Bahnhof von Hattenheim schien noch die Sonne, ebenso bei der Ankunft wenige Minuten später oben in Hallgarten! Und so konnte ich einige Aufnahmen von Hallgarten bei Sonnenschein machen!




Aber dann war es bald vorbei mit der Sonne, aufziehende dunkle Wolken verwehrten den Strahlen der tiefstehenden Endoktobersonne den Weg.


Das Wetter bei Hallgarten war dann sehr wechselhaft. Durch das Rheintal von West nach Ost ziehende, dunkle langgestreckte Wolken verdeckten am frühen Nachmittag die Sonne für längere Zeit, eine wahre Geduldsprobe. Ab und zu tat sich ein kurzes Wolkenloch auf, so wie bei dieser Aufnahme:


Über mir war weitgehend blauer Himmel, auf der Ingelheimer Seite war blauer Himmel, Richtung Mainz sah es bestens aus, über den Taunushöhen war blauer Himmel, Schloß Johannisberg lag oft in der Sonne, nur Hallgarten lag gut 2 Stunden lang fast ununterbrochen im Schatten, es war kühl dort! Das war wie verhext! 





Da ist sie mal kurz wieder, die Sonne, aber nicht da, wo ich bin!


Endlich, gut 2 Stunde später, schien die Sonne dann auch dauerhaft wieder auf die Wingerte bei Hallgarten, es wurde angenehm warm und die Landschaft leuchtete in den allerschönsten Herbstfarben. 





Die Kapelle Maria Hilf ("Grunder Kapelle")






Die tiefstehende Sonne bringt die herbstliche Färbung der Rebblätter zum Leuchten:












Die Sonne ist bereits hinter den Hügeln untergegangen, ich stehe an dieser Statue und blicke nach Osten über die Wingerte in Richtung Hallgarten. Es ist an der Zeit, durch die Wingerte des Schönhell wieder zurück nach Hallgarten zum Bus zu gehen, denn der Bus hinunter nach Hattenheim fährt (werktags) nur einmal alle Stunde.



Am Bahnhof von Hattenheim treffe ich auf eine größere deutsche Wandergruppe, die auf dem schmalen Bahnsteig ebenfalls auf den Zug um kurz nach 18 Uhr nach Wiesbaden wartet. Diese Gruppe hatte ich am Nachmittag oben bei Hallgarten durch die Wingerte ziehen sehen, unüberhörbar. 

Ansonsten sind um diese Uhrzeit oder später auf dem Bahnsteig eher Studenten der EBS - aus vielen Ländern kommend - anzutreffen, die sich meist in englischer Sprache unterhalten.

Nachtrag: 
Artikel zur Weinlese im Herbst 2013 im Rheingau: Xenon läßt die Rheingauer Winzer bangen.