Freitag, 24. Mai 2013
Deutscher Entwicklungstag 2013 - auch Mainz ist dabei!
Hinweis auf den zum ersten Mal stattfindenden "Deutscher Entwicklungstag"!
Morgen, Samstag, 25. Mai 2013!
Infos bei der Seite der Landeshaupstadt Mainz:
Zitate:
"Am 25. Mai 2013 wird bundesweit erstmals der Deutsche Entwicklungstag unter dem Motto „Dein Engagement. Unsere Zukunft.“ stattfinden. Dieser Tag wird all jenen gewidmet sein, die sich in Deutschland und in anderen Ländern engagieren."
"Auch wir sind am 25. Mai in Mainz dabei und freuen uns darauf, unser Engagement und unsere Projekte im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und entwicklungspolitischen Bildungsarbeit vorzustellen. Von 11.00 bis 16.00 Uhr gibt es auf dem Gutenbergplatz ein abwechslungsreiches Bühnenprogram, viele Gespräche, Informationen und Aktionen. Veranstalter sind die Landeshauptstadt Mainz und Engagement Global.
Wir freuen uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher in Mainz!
Neben Mainz wird die Veranstaltung zeitgleich z.B. in Marburg, Bonn, Berlin, Hamburg und Saarbrücken stattfinden. "
Weitere ausführliche Informationen auch bei der Seite der Organisatoren!
Donnerstag, 23. Mai 2013
Jour Fixe Nr. 56 der Freunde Gutenbergs
Einmal im Monat, meist am letzten Donnerstag, laden Günter Lindner und Hartmut Flothmann, beide Vorstandsmitglieder der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft in Mainz, die "Freunde Gutenbergs" zu Vorträgen ein. Diese Vorträge beziehen sich thematisch auf Gutenberg und die Wirkung seiner Erfindung im weitesten Sinne.
Der Jour Fixe findet im Gutenberg-Museum / Café Codex jeweils von 12 -14 Uhr statt.
Die Veranstaltung im Mai, der Jour Fixe Nr. 56, wurde wegen des Fronleichnam Feiertages um eine Woche vorgezogen und fand nun bei kühlem, allerschönstem Mairegenwetter statt. Aber im Café war es ja warm und trocken! ;-)

Dieses Mal konnten vier Vortragende für die Veranstaltung gewonnen werden!
Kultur- und Weinbotschafter Wigbert Faber, ehrenamtlicher Archivar der Gemeinde Dienheim, begann mit Ausführungen zu "Die Sütterlinschrift, ein Türöffner zur Vergangenheit".
Die "Sütterlinschrift" wird auch deutsche Schrift genannt. Diese Schreibschrift standardisierte die vorher üblichen Kanzleischriften.
Die Sütterlinschrift wurde 1911 von Ludwig Sütterlin entwickelt und im September 1941 im dritten Reich dann verboten. Im Vergleich zu älteren Schriften wurde von Herrn Faber auch die Entwicklung zur Sütterlinschrift hin verdeutlicht.
Wer will, kann bei Wigbert Faber auch die Sütterlinschrift erlernen. Dazu bietet er Kurse jeweils im Januar und Februar an.
Die "Sütterlinschrift" wird auch deutsche Schrift genannt. Diese Schreibschrift standardisierte die vorher üblichen Kanzleischriften.
Die Sütterlinschrift wurde 1911 von Ludwig Sütterlin entwickelt und im September 1941 im dritten Reich dann verboten. Im Vergleich zu älteren Schriften wurde von Herrn Faber auch die Entwicklung zur Sütterlinschrift hin verdeutlicht.
Wer will, kann bei Wigbert Faber auch die Sütterlinschrift erlernen. Dazu bietet er Kurse jeweils im Januar und Februar an.

Dann folgte Jürgen Kipp, der über die Organisation und das Programm der bevorstehenden 22. Mainzer Minipressen-Messe (von Do. 30. Mai bis So. 2. Juni 2013) berichtete. Vor 43 Jahren, 1970, begann alles. Diese Messe der kleinen Buchverlage, Galerien, Handpressen und Editionen aus der ganzen Welt wird diesmal zum ersten Mal in der Rheingoldhalle stattfinden, es gibt zudem ein attraktives Rahmenprogramm! Bitte informieren Sie sich, ein Besuch der Messe lohnt sich. Infos auch bei der Seite der Landeshauptstadt Mainz!
Anschließend berichtete Frau Dr. Ludwig, die Direktorin des Gutenberg Museums über das Ausstellungs-Projekt "Call for Type" im Gutenberg-Museum, Mainz. Eine überraschend große Zahl von neuen Schriften wurden eingereicht! Und das Gutenberg-Museum sieht hier eine mögliche Entwicklung hin zu jährlichen Ausstellungen.

Günter Lindner assistiert hier Frau Ludwig!
Den vierten Vortrag hielt Brigitte Britzke, Mainz, Leiterin des Stenografischen Dienstes im Landtag Rheinland-Pfalz. Ihr Thema: "Stenografie im Landtag trotz moderner Medien". Und gab dabei auch einige bemerkenswerte Einblicke in die per Stenografie erfaßte Wortgewandheit der Politiker :-)
Im Anschluß an die Vorträge ergaben sich noch Gespräche in kleinen Gruppen.
Weitere Informationen zu den Vorträgen bei diesem Jour Fixe finden sich im Beitrag der Allgemeinen Zeitung Mainz "Schriftsprache als Schlüssel".
Die nächsten Termine des Jour Fixe, jeweils Donnerstags:
Nr. 57 September: 26. 09. 2013
Nr. 58 Oktober: 31. 10. 2013
Nr. 59 November: 28. 11. 2013
Weitere Informationen dazu sind auf der Internetseite der Internationalen Gutenberg Gesellschaft zu finden.
Oder auf der Seite bei Facebook.
Zum Abschluß noch ein Blick auf die neue Bepflanzung der Grünanlage auf dem Liebfrauenplatz vor dem Gutenberg-Museum (aufgenommen am Freitag, 25.Mai 2013):
Mittwoch, 22. Mai 2013
Spaziergang am Rheinufer
Spaziergang entlang der platanenbestandenen Promenade am Rheinufer der Mainzer Neustadt.
Der Frauenlobbrunnen sprudelt wieder. Feuchtkühles Wetter im Mai 2013! Am Himmel drängen sich dunkle Wolken. Aber die Sonne kommt am Abend für einige Zeit durch und tröstet etwas über den meist grauen Tag hinweg.
Die Natur steht voll im Saft, das satte Grün ist schon fast unwirklich.
So wie es aussieht, regnet es jenseits des Rheins im Taunus. Eine halbe Stunde später kommt der Regen auch nach Mainz.
Die Caponniere am Feldbergplatz
Unterwegs vom Feldbergplatz zum Mainzer Zollhafen
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Sonntag, 19. Mai 2013
Wer ist Bernd Lucke und was will er?
Ein Dialog! Unglaublich!
Welch wohltuende Ruhe bei diesem Gespräch zwischen Alfred Schlier und Bernd Lucke auf Phoenix.
Eine Gnade, mal nicht das endlos selbstgefällige Geschnatter dieser (Polit-)Talkshow Heinis und Politdarstellerprofis anhören zu müssen.
Ein weiteres Interview von Mitte März 2013 mit Bernd Lucke, erschienen in "Die Welt".
Berlin am 14. Mai 1945
Welch wohltuende Ruhe bei diesem Gespräch zwischen Alfred Schlier und Bernd Lucke auf Phoenix.
Eine Gnade, mal nicht das endlos selbstgefällige Geschnatter dieser (Polit-)Talkshow Heinis und Politdarstellerprofis anhören zu müssen.
alternativ:
Bernd Lucke "Im Dialog" mit Alfred Schier vom 18.5.2013
Ein weiteres Interview von Mitte März 2013 mit Bernd Lucke, erschienen in "Die Welt".
Zur Erinnerung:
Gerade mal 68 Jahre her ...Berlin am 14. Mai 1945
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Sonntag, 21. April 2013
Rich Hopkins and the Luminarios - Konzert 2013 in Eppstein/Taunus
Rich Hopkins and the Luminarios, eine amerikanische Band aus Tucson, Arizona, sind derzeit unterwegs in Deutschland auf ihrer "Buried Treasures" Tour. Dabei kamen sie auch am Donnerstag, 18. April, nach Eppstein im Taunus.
Eine gute Gelegenheit, zu Frühlingsbeginn (?) mal wieder einen Ausflug in die "Wunderbar Weite Welt" im Bahnhofsgebäude von Eppstein zu unternehmen. Ein Anruf in der "Wunderbar Weite Welt" ergab: eigentlich alle Plätze bereits ausverkauft, aber es ließe sich doch noch irgendwie ein Plätzchen irgendwo im Raum arrangieren.
Ralf Otto, einer der Inhaber, war ganz begeistert, daß es nach einigen Jahren endlich mal geklappt hat, diese Band auch für sein Haus zu buchen!
Ralf Otto, einer der Inhaber, war ganz begeistert, daß es nach einigen Jahren endlich mal geklappt hat, diese Band auch für sein Haus zu buchen!
Ich habe mal ausprobiert, mit Bus und Bahn von Mainz aus nach Eppstein im Taunus zu kommen. Von Mainz aus am Nachmittag war das mit Bus und S-Bahn kein Problem, dauerte etwa 55 Minuten von Bahnhof zu Bahnhof, mit 2 mal Umsteigen, in Mainz-Kastel und in Frankfurt-Höchst. Kosten: 4,25 Euro.
Die Rückfahrt am späten Abend wäre etwas umständlich und deutlich länger dauernd gewesen, da hätte ich über Frankfurt fahren müssen.
Die Rückfahrt am späten Abend wäre etwas umständlich und deutlich länger dauernd gewesen, da hätte ich über Frankfurt fahren müssen.
Aber ich hatte Glück und konnte nach Vermittlung von Ralf Otto im Auto von begeisterten Rich Hopkins Fans wieder mit nach Mainz zurückfahren.
Als ich gegen 17 Uhr im Bahnhofsgebäude in Eppstein (immer noch am Rande einer riesen Baustelle der Bundesbahn) eintraf, war die Band gerade beim Soundcheck und so hatte ich Gelegenheit, das mal mitzuverfolgen. Rich Hopkins ist ein sehr sympathischer Typ, kurze Unterhaltung, von seiner Seite aus kein Problem, da einige Videos vom Konzert zu machen.
Anschließend gab es was Gutes zu essen für die Musiker und ihren Tourmanager, dafür ist die Küche der Wunderbar ja - auch in Musikerkreisen - bekannt.
Der Rockpalast hat folgendes zu Rich Hopkins zu sagen: "Als einer der Wegbereiter des sogenannten "Wüsten-Rock" gehört Rich Hopkins zu den führenden Roots- und Gitarren-Rockern Amerikas. Bekannt geworden durch sein "wild-zügelloses und für jedes Feedback offene Gitarrenspiel" (Rolling Stone) und als Mitbegründer der Gruppen Sidewinders und Sand Rubies, liegen die Wurzeln des Gitarristen, Sängers und Komponisten beim Country-Rock, Blues und knallharten Rock & Roll. Der aus Tucson, Arizona stammende „Pate des Desertrocks“ besticht durch ungewöhnliche Soli, seine Stücke zeichnen sich durch dynamische Harmonien und Lebendigkeit aus. Hopkins´ manches Mal an Neil Young gemahnenden Epen wenden sich thematisch häufig der Kehrseite des American Dreams zu."
Ja, was soll ich sagen: die Wunderbar Weite Welt war proppevoll besetzt, bis auf den letzten Platz im Raum, und es war tatsächlich ziemlich laut. Ich fand die Lieder vergleichsweise einfach aufgebaut, wenig Dynamikunterschiede oder gar akzentuiertes Spiel. Volles Brett halt, einfache Rocksongs in D-Dur, E-Moll, A-Dur und G-Dur, offen gespielt. Auch schöne Melodien dabei. Dafür ist Rich Hopkins bekannt. Und seine Fans lieben ihn dafür.
Mir persönlich war das zu laut, denn ich hatte einen Platz ziemlich weit vorne an einem Tisch direkt vor der Bühne bekommen. Der Sound war da ziemlich matschig, da wir heftigen Direktschall aus den Verstärkern abbekamen. Das war bei dieser Lautstärke - für mich zumindest - auf Dauer zu laut. Also die vorsorgehalber mitgebrachte Watte ausgepackt und in die Ohren rein ....
Im ersten Set waren die Solis des auf der anderen Seite der Bühne stehenden Jon Sanchez auf meiner Seite des Raums kaum zu hören. Weiter hinten im Raum ergab sich über den abgemischten Sound aus der PA ein deutlich wohltuenderes Hörerlebnis.
Die Luminarios spielten ab 20 Uhr zwei Sets, einige der Lieder waren gut 10 Minuten lang mit vielen Solis von Rich und dem zweiten Gitarristen Jon Sanchez. Lisa Novak sang eine Coverversion des Klassikers "Somebody to Love", die Band hatte sichtlich Spaß dabei. Kurz nach 22:30 war das Konzert vorbei. Die Liste der gespielten Lieder ist hier beim Rich Hopkins Fanclub zu finden!
Die Fans feierten ihre Musiker, die Stimmung war bestens!
Nachfolgend einige Bilder und Videos von diesem Abend. Diesmal hatte ich nur wenig Lust, zu Fotografieren.
Ralf Otto (links), einer der Inhaber der Wunderbar Weite Welt.
Rich Hopkins and Lisa Novak
Jon Sanchez
Bassisten lieben den "Liquid Desert Rock" ;-)

Am Nachmittag, beim Sound Check:
Rich Hopkins and the Luminarios - sound check from Peter Molz on Vimeo.
Ja, und so ging das Konzert los, mit einer Einführung von Ralf Otto und dem Song "What am I supposed to do?":
"Dark Side of the Spoon":
"Somebody to Love":
"Paraguay":
"Friend of the Shooter":
Weitere Videos von diesem Konzert, aufgenommen von mir und von anderen Konzertbesuchern, sind bei YouTube zu finden!
Einen gut aufgezeichneten Mitschnitt eines WDR Rockpalast-Konzerts in Bonn im Jahr 2010 gibt es hier zu sehen.
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