Mittwoch, 10. Februar 2010

Riesling Lounge




Kai Schätzel


Im Keller des "Lomo" am Ballplatz gab es zum dritten Mal die "Riesling Lounge" mit Weinen von jungen Niersteiner Winzern. Der rote Hang läßt grüßen!

Musik gab es von DJ Chappi.

Über Twitter, Facebook und weitere Internetwerbung wurden junge Riesling Fans aufgerufen nach Mainz zu kommen.
Diesmal wurden insgesamt 5 Weine von den Weingütern Schätzel, F.E. Huff und Gunderloch ausgeschenkt, jeweils 2,50 Euro für 0,1 l.

Kurz nach 20 Uhr gab es auch noch den gratis "WeinQickie" mit drei Weinen, bei dieser kleinen Weinprobe stellte jede(r) der anwesenden jungen Winzer/Winzerinnen einen Wein aus dem eigenen Weingut vor!


Die Generation Riesling macht von sich reden.

Dienstag, 9. Februar 2010

Gilb ist geil!

Ich finde, die leuchtenden Anzeigen passen - nicht nur farblich - irgendwie zueinander!



Ich vermute mal, mit "geil" ist die Musik der Beatles gemeint! 

Sollten die Beatles tatsächlich geil gewesen sein .... , schon damals?
Why don't we do it in the road .... ;-)

Oder sind die Werbetexter nur geil auf ihre eigenen Sprüche, sozusagen kopfgeil?


Beetle

Montag, 8. Februar 2010

Äpfel und Birnen, und mehr .... / Apples and pears, and more .... / MyWorld




Einige Eindrücke und Beobachtungen vom Mainzer Wochenmarkt im Winter, vom vergangenen Freitag, 05.02.2010.
Dabei auch ein schönes Beispiel für "vernetzte" Äpfel!
Der Mainzer Wochenmarkt sorgt auch im Winter für viele das Auge erfreuende Farbtupfer!

Some impressions and observations from the Mainz farmers market in winter, of last Friday, 05.02.2010. Including a fine example of "networked" apples! 
The farmers market in Mainz – held three times a week on the square in front of the huge cathedral – even in winter provides our eye with many gratifying colours!




Und die Strelitzien (Paradiesvogelblumen) erinnern mich an einen mehr als 25 Jahre zurückliegenden Urlaub auf Teneriffa.

And the Strelitzia (Bird of Paradise Flower) remind me of holidays more than 25 years ago on the canarian island of Tenerife.


Freitag, 5. Februar 2010

The Tielman Brothers

Mal was anderes, ein kleiner Ausflug in die musikalische Vergangenheit! In eine Zeit, bevor ich anfing, mich für Musik zu interessieren.
Wer kennt sie, die "The Thielman Brothers"? Da muß man lang in der Zeit zurückgehen. Weit vor 1960 fing das alles an! Da kannte man den Namen "THE BEATLES" noch garnicht!
Die "The Tielman Brothers" waren eine unglaubliche Showband mit indonesischen Vollblutmusikern, die in Holland wohnten. Wer mehr darüber erfahren will sei auf "The Story of The Tielman Brothers"
und auf die Wikipedia-Seite zu den Tielman Brothers verwiesen.

Tielman Brothers im Jahre 1958:
Andy Tielman:         Gitarre und Gesang
Reggy Tielman:       Gitarre
Loulou Tielman:      Schlagzeug
Phonton Tielman:    
Gitarre

Die Band kreierte einen Musikstil, der später "Indorock" genannt wurde. Eine Facette dieses Sounds war das Spielen auf einer "abgespeckten" 12-saitigen Gitarre, mit letztlich 9 Saiten, nur die G, H und E-  Saite waren doppelchörig!

Und wie klang das? Das erste Video in der Reihe hier wurde 1959! vom Hessischen Rundfunk aufgenommen!


Hier 1960, Andy Tielmann beim "Guitar Tapping". Wann kam eigentlich VanHalen?


1966 traten sie bei der Grand Prix Ausscheidung mit dem Titel "Wanderer ohne Ziel" auf:



1990, mit Andy (Gitarre) und Loulou Tielmann (Schlagzeug), 
das sah schon ganz anders aus, aber die alten Showtricks hatten sie noch drauf!




Meinen Lieblingstitel von den Tielman Brothers, "Love so true", habe ich als Video nicht gefunden. 
So müssen "Danny and his Favorites" dafür herhalten!



Entrüstet!


So, nun ist das Johannes Gutenberg Denkmal auf dem Gutenbergplatz gegenüber dem Theater ganz ohne Gerüst zu bewundern. 
Und erste denkmalpflegerische Arbeiten wurden heute auch schon ausgeführt!

Es ist Fastnacht, dröhnen wir uns zu!




Sperrstunde für die Mainzer Strassenfastnacht?

Auf dem Schillerplatz wurde am Mittwoch, 3. Februar, "live" diskutiert, in der Fernsehsendung des SWR "Reiss & Leute" mit Beatrix Reiss zum Thema: "Sperrstunde für die Mainzer Strassenfastnacht?" . Dieses Sendung ist auch als Aufzeichnung zu sehen.

Das "böse" Koma-Saufen der Jugendlichen auch zur Fastnachtszeit und die Verantwortung der Gesellschaft!

Ich meine: ebenso schlimm ist das Komagedröhn entlang der gesamten Ludwigstrasse auf der sogenannten Rosenmondnacht.
Bei der ganzen Diskussion wurde m.E. die Rolle der Rundfunkanstalten selbst bei der Verzerrung des Fastnachtsgeschehens garnicht gebührend "gewürdigt". Die können und wollen ja selbst nicht mehr abschalten!

Öffentliches non-stop Programm auf den Bühnen, keine (Sende-)Pause, bloß nicht aufhören, und wenn es eine noch so dümmliche Ansage oder ein Werbespot sein muß. Denn: "die Macht (der Lautstärke) ist mit uns". Der kann keiner mehr entkommen, der sich in der Innenstadt in der Nähe der Ludwigstrasse aufhält. Ohne Unterbrechung gibt es von morgens bis abends was auf die Ohren bis der audiokomatöse ;-) Zustand erreicht ist!
Denn es ist eindeutig: 
sie ist nicht mehr gewollt, es gibt sie nicht mehr, die erholsame Pause!
Weder beim Musiklärm noch beim Saufen!

Wir sind alle vereint und selig und ach so närrisch beim pausenlosen Konsumieren!

In der oben angeführten Fernsehsendung meinte der "Lärmexperte" Günter Schenk dazu (23:46 - 24:41, Auszüge davon):
"..... Die Jugend, das müssen wir einfach sehen ..., die feiert anders, die Jugend hat viel mehr übrig für einen Strassenkarneval... ,
.....Diese jungen Menschen wollen sich auf der Strasse amüsieren und sie wollen ihre Musik hören.
Und sie hören die Musik eben lauter als wir das früher gewöhnt sind.
Der Lärmpegel insgesamt in dieser Welt und in dieser Gesellschaft ist höher geworden.
Und warum sollen wir den jetzt plötzlich wieder zurückdrehen?
Die jungen Leute sind mit dem Lärmpegel aufgewachsen und haben sich darauf eingestellt. ....."

Hört, hört!
Um den Sinngehalt dieser Aussage zu verifizieren, möge der geneigte Leser bitte einfach mal im fettgesetzten Teil das Wort "Lärm" durch Konsum, Sex, Steuer, Abgaben, ... usw. ersetzen. Lol!

Letztes Jahr hatte ich folgende Anmerkung zur Rosenmondnacht :

"Wer und was macht denn eigentlich die Bratwurst und das Bier so teuer am Fastnachtsbrunnen und in der Ludwig- strasse? Wer hat daran ein Interesse, die Mainzer Strassenfastnacht mit Rosen-mondnacht-Mondpreisen zu gestalten? Wer gewährt und organisiert die Voraussetzungen für die Lärm- und Alkohol-Exzesse auf den Zudröhn-Parties am Fastnachtsbrunnen auf dem Schillerplatz und am Höfchen?"
----------
Auf der Internetseite der Mainzer AZ ist folgender Artikel vom 28.01.21010  zu finden:
Im Mainzer Narrenzelt ist früher Zapfenstreich - Zugmarschall: Topärgerlich 




Donnerstag, 4. Februar 2010

iGutenberg! The good ol' guy is back in town!








Ei de Guddebersch, ei guck mol, ei er is jo widder do!

Das war ein richtiges Rückkehrerwetter. Wenigstens 7 Grad warm in der Stadt, die Sonne schien und viele hatten sich eingefunden, um bei kostenlosem Glühwein die Rückkehr des restaurierten Johannes Gutenberg Denkmals auf seinen angestammten Sockel zu verfolgen.

Der Mainzer Oberbürgermeister Jens Beutel sprach einige warme Worte und streifte auch die Kosten der längeren Expedition.

Aber was soll ich sagen, er sieht wirklich wieder bestens aus, unser Gutenberg!
Um 5 vor drei stand er wieder auf seinem Sockel! Bibelfest, mit seinem etwas altertümlich anmutenden iPad im Arm. ;-)

Und die Medienleute tummelten sich auf dem Gerüst, um ihm nahe zu sein, in die glänzende Aura des Meisters ihrer Zunft einzutauchen.


What a day for Johannes Gutenberg to return back to his city Mainz! Temperatures plus seven degrees centigrade, the sun was shining and lots of folks came and gathered on Gutenberg Square in front of the theatre to see him! The Lord Mayor of Mainz, Jens Beutel, spoke about the restauration of the statue of Johannes Gutenberg, about the long duration and the costs of the whole venture.

But what more can I say, the statue is in best shape now back in town, Gutenberg really looks „healthy and well“.

5 minutes to 3 pm, the statue was back in place with the help of a huge crane. And there he stood, good ol’ Johannes Gutenberg (iGutenberg) with his old-fashioned „iPad“ in his arms.

And all the media people were swarming like flies around him, trying to be as close to him as posible, to dive into the shining aura of the master of their art.
An iSlate? An iMag? Or an iGutenberg? 
Hier der Link zum Artikel der "Allgemeine Zeitung" vom 4.2.2010.
Dort gibt es auch ein Video von der Reinkarantion des Johannes auf seinem Sockel zu sehen!