Freitag, 19. Juni 2009

Mainzer Johannisnacht 2009

Das große Volksfest in der Mainzer Innenstadt hat heute wieder begonnen. Dieses Jahr gibt es zum 42. Mal die Mainzer Johannisnacht.
Für die nächsten Tage bis zum Feuerwerk am Montag wird die Innenstadt voller feiernder Menschen sein.
Hier meine Bilder vom heutigen Spätnachmittag.

Grobe Pfälzer Bratwurst? Na klar, für nur 2,80 Euro gibt es die z.B. hier an diesem Stand!
Die erste Band des Abends auf der Bühne am Schillerplatz, die Santana Cover Band "Shamans", spielte - für mich etwas angestrengt anmutend und zu der frühen Abendstunde noch vor wenigen Zuhörern - Santana-Stücke.
Selbst wenn man so eine schöne und sauteure Gitarre von Paul Reed Smith hat und spielt, garantiert das noch nicht den inspirierten Santana-Sound. Und ein noch weitgehend leerer Schillerplatz vor der riesigen Bühne wirkt auch nicht gerade besonders motivierend auf Musiker!

Am Abend folgten dann auf der Bühne am Schillerplatz 2 weitere Coverbands. Jetzt war der Platz vor der Bühne so richtig voll, dicht gedrängt kamen da jede Menge Janis Choplin und Joe Cocker Freunde auf ihre Kosten!
Von "Janis Choplin" hörte ich nur noch das letze Lied "Me and Bobby McGee". Die nachfolgende Joe Cocker Show gefiel mir sehr gut. Aber irgendwie wirkt das schon komisch, wenn jemand als Joe Cocker Imitator so alle Zuckungen und Verrenkungen des Originals nachmachen muß, um "authentisch" zu wirken.

Wo so viele Cover Bands auf der Bühne tätig sind, drängt sich die Frage auf, ob's wenigstens im Publikum noch Originale gibt, oder ob dort auch schon vieles gecovert ist? ;-)
Musiker, die andere Musiker covern, treffen auf Zuhörer, die ebenfalls in Habitus und Gestus Idole aus Musik, Film und Werbung covern. Gecoverter Lifestyle. "Covern" als Lifestyle. Da sag ich nur: Cover your ass!
Wer kennt noch den originalen Geist der Mainzer Johannisnacht?

Montag, 15. Juni 2009

Zu Besuch in Mainz

Es ist schon ein paar Tage her, da fiel mir am 9. Juni eine englischsprachige Touristengruppe auf. Sie standen an der Ecke Höfchen/Schöfferstrasse am Eingang zur Altstadt. Alle hatten einen Kopfhörer auf und waren um die Reiseleiterin gruppiert, die mit Mikrofon und rotem Wimpel ausgestattet war. Sozusagen akustisch isoliert vom Erleben des wirklichen Mainz um sie herum!

Ich folgte der Gruppe die kurze Strecke unter den Bäumen der Schöfferstrasse vom Höfchen zum Leichhof, gegen den entgegenkommenden Menschenstrom zwischen Ladengeschäften und wartenden Taxis.
Dort angekommen war natürlich erst mal für die Gruppe ein Fototermin angesagt, dieser einmalige Blick vom Leichhof auf den Dom mußte festgehalten werden! Leider, leider, es gab an diesem Tag sehr viele hell- bis dunkelgraue Wolken !
Dann gab es natürlich noch einiges Wissenwertes über den Leichhof und den Dom zu hören, auch ohne Kopfhörer!

Mehr in Richtung des großen Baumes auf dem Leichhof war ein Fotograf gerade dabei, mit aufwendiger Ausrüstung großformatig den Dom vom Leichhof her aufzunehmen und hielt besorgt längere Zeit nach einer wolkenfreien Lücke am weitgehend bedeckten Himmel Ausschau.

Aber er kam dann doch noch zu der gewünschten Aufnahme!

Mehr zu diesem Thema demnächst in diesem Blog!

Für kurze Zeit gab es immer mal wieder ein Loch in bzw. zwischen den am Himmel recht schnell vorbeiziehenden Wolken. Hier der Blick auf die sonnenbeschienene Westseite des Doms.

Freitag, 5. Juni 2009

Mainz , Anfang Juni 2009


Welch tolles Wetter am Dienstag, den 2. Juni! Auf dem Mainzer Markt vor dem Dom sah es relativ leer aus, was Marktstände anbelangte. Dafür ergaben sich ungewohnte Ausblicke über den nun übersichtlichen Marktplatz hinweg. Spargel, Kirschen und Ananas fielen mir ins Auge. Und ein Kamerateam war unterwegs, um das Marktgeschehen einzufangen.

Für diejenigen, die weit außerhalb der Stadtmitte weilten, bei der Arbeit oder im Urlaub, hier ein paar Bilder vom Markt unter strahlend blauem Himmel, dekoriert mit einigen - für den Juni in Mainz so typischen - weißen Bilderbuchwolken!


Wer mal vergleichen will: hier der Link zu meinen Bildern vom Markt am 17. Juni 2008

Montag, 1. Juni 2009

Pfingstsonntag im Rheingau


Schon seit vielen Jahren ist der Pfingstsonntag für mich und viele andere eine Art Jour fix im Rheingau. Dann geht es in das Weingut Geromont an der Hauptstrasse in Oestrich-Winkel.


Dort spielt im schönen Innenhof die Band "Spoof" Lieder der 60er Jahre. Spoof, das sind drei Leute, die sich schon ewig kennen und die sich seit vielen Jahren musikalisch nur nur zweimal im Jahr zu Proben treffen. Die erste Probe ist nicht öffentlich, und die zweite dann öffentlich am Pfingstsonntag! ;-)


Wie ich gestern hörte war das nun bereits das 23. Mal, daß sie dort spielten. Der ein oder andere mag den Edu Jung kennen, der in den verschiedensten Formationen im Rheingau (u.A. der "Beat Box") singt und den Bass spielt. Wolfram Güntel an der Gitarre und Dr. Kurt Schubert am Schlagzeug

Hier nun ein paar Eindrücke vom gestrigen Treiben im Weingut Geromont in Winkel:

Neben dem guten Wein gab es auch einige Kleingkeiten zum Essen, u.A. den leckeren Spundekäs. Wir haben uns gemeinsam über den Teller hergemacht und gleich darauf einen zweiten bestellt!


Jedes Jahr die gleiche Erfahrung: je später der Abend und je höher der Alkoholspiegel, desto eingespielter, lockerer und "besser" werden die Musiker. Und natürlich wirkt sich der Konsum des Rheingauer Rieslings auch auf die anwesenden Gäste aus. Die Lieder werden rockiger/fetziger und meist ab 21 Uhr abends wird auf der Tanzfläche vor den Musikern wild das Tanzbein geschwungen.

Und wie klingt sowas nun? Am besten mal hier reinhören für Poison Ivy und One after 909! (Das Quicktime Modul ist zum Abspielen erforderlich, gibt es kostenfrei bei www.apple.com, auch für PC's).

Dieses Jahr hat es mal nicht geregnet, aber selbst Regen kann dieser Veranstaltung und der Tanzwut zu später Stunde nichts ausmachen! Die Forderung nach weiteren Zugaben nach 23 Uhr mußte Edu Jung abschlägig bescheiden, erstens war es mit Rücksicht auf die Nachbarn nun wirklich zu spät und zweitens konnte Edu seine Stimme nicht noch weiterhin mit "immer mehr" Rheingauer Riesling ölen. Und der Schlagzeuger hatte schon 'ne Stunde vorher über einen zittrigen rechten Arm geklagt. Die alten Herren halt ;-)

Hier gab ein ehemaliger Mitmusiker noch ein Liedchen zum Besten:

Remember, walking in the sa-a-and ....., remember, the night was so exi-i-ting, remember, with your smile invi-i-ting..., remember, ...


Soweit so gut. Erinnerung hin und her! Aber wenn das so weitergeht, besteht ernsthaft die Möglichkeit, daß in ein paar Jahren die gesamte Veranstaltung geschlossen ins Altersheim einrückt. ;-)
Deswegen nächstes Jahr: junge Leute, so ihr Wein und die alten Lieder der Sixties liebt, kommt doch vermehrt am Pfingstsonntag Nachmittag und Abend ins Weingut Geromont in Oestrich-Winkel!

Mittwoch, 27. Mai 2009

Rheinufer am Rathaus


Mainz am Rhein, da muß dann ja auch der Rhein sein! :-)
Und: die "Mainz" liegt im Rhein!

Habe es nicht geschafft, in diesem Jahr zur Mainzer Minipressen-Messe am Rheinufer zu gehen, waren zu viele parallele Veranstaltungen und dann noch das schöne Wetter!

So konnte ich heute am späten Vormittag nur noch den Abbau des Zeltgerüstes verfolgen. Und mich dabei mal etwas am Rheinufer umschauen. Ein frischer Wind ging, Wolken wanderten über den Himmel und gaben ab und zu für längere Zeit die Sonne frei. Übrigens, für die, die das zum ersten Mal sehen sollten, das ist tatsächlich nicht das Mainzer Gefängnis, sondern das Mainzer Rathaus!

Hier der erste Teil der Bilder:

Dienstag, 26. Mai 2009

Abendhimmel über Mainz


Puuh, es wird deutlich kühler, tief hängende dunkle Wolken schieben sich über das Rhein-Main-Gebiet. Dafür gab es heute abend (26.05.2009) nach 21:30 einen dramatisch gestalteten und gefärbten Himmel über Mainz zu bewundern (Blick Richtung Wiesbaden).