Mittwoch, 18. Februar 2009

Vorbereitung auf die närrischen Tage


.... in der Mainzer Innenstadt. Über den Schillerplatz entlang der Ludwigstrasse bis zum Marktplatz liefen heute die Vorbereitungen für den "Narrenzirkus" auf Hochtouren. Die letzten entscheidenden närrischen Tage stehen vor der Tür.

Bei schönstem sonnigen und kalten Winterwetter wurden überall Stände, Buden und Zelte sowie Trinkpavilions aufgebaut. Die "Narrodrom"-Arena vor dem Theater steht schon, der Gutenbergplatz vor dem Theater sieht aus wie ein Amphittheater. Die Theaterfront ist mit den 4 Farben der Fassenacht geschmückt. Die Ludwigsstrasse, für den Durchgangsverkehr gesperrt, war voller Zulieferer-LKWs.

Achtung Mainzer, die sich besaufenden Narren kommen! Die Stadt schützt sich gegen die ach so achtsamen Narren mit Gitterabsperrungen und Bretterverschlägen! Nicht wenige Geschäfte werden folgen und am Rosenmontag ist die Welt in Mainz vernagelt!

Für die volle akustische Dröhnung rund um die Uhr sorgen wieder non-stop die Radiostationen. Voll zugedröhnt und gut drauf, die Meenzer Fassenacht uff de Gass. Party halt! Party, Party, Party, Party. Die professionellen Partymacher sind am Werk. Alles Party oder was? Auf die Fastnacht kann dabei keine Rücksicht genommen werden. Ei werklich net! Is doch klar,oder? Helau!

Nachfolgend weitere Eindrücke vom Foto-Spaziergang durch die Innenstadt:


Mainzer Apotheker wissen, was (ältere?) Narren brauchen, um standhaft die Anforderungen der Fassenacht durchzustehen. Die (zusätzliche!) Pillendröhnung! Auch für chemiebewußte Narren gilt: "mein fester Wille, nie ohne Pille!" Helau!

Montag, 9. Februar 2009

Mainz am 3. Februar


Schon ein paar Tage her, die Bilder vom sonnigen Dienstag in der ersten Februarwoche.

Blick auf die Neubrunnenstrasse:


Die hintere Bleiche, eine der drei in Ost-West-Richtung verlaufenden Strassen im Bleichenviertel:


Ups, nochmal gut gegangen, gerade noch die Kurve gekriegt!


Dienstag, Markttag!


Eine Batterie von Scheinwerfern auf dem Dach des Gutenbergmuseums, um die Ostseite des Doms ins rechte Licht zu setzen.


Auf dem Weg durch die Domstrasse zur Grebenstrasse.


Einige Sonnenanbeter auf den Stühlen vor dem Eiscafé auf dem Leichhofplatz:

Dienstag, 3. Februar 2009

Urbane Tristesse


Die Gegend südlich und westlich des Mainzer Hauptbahnhofs, entlang der Binger Strasse vom Alicenplatz bis zur Abzweigung der Zahlbacher Strasse am Beginn der Saarstrasse, bietet m.E. einen recht traurigen Anblick, insbesondere wenn es sich auch noch um einen grauen Februartag handelt. Ein wenig Sonne war doch mal da!

Eine breite Schneise in das Stadtzentrum hinein bzw. daraus heraus, durch die der Wind pfeifen kann. Busse, Strassenbahnen, Autos in einem ununterbrochenen Strom. Hochstrassen, Parkhäuser, Tankstellen, und funktional erscheinende Gebäude mit großen Flächen, die sich an gestalterischer Trostlosigkeit gegenseitig übertrumpfen wollen.

Vielleicht sieht es ja im Frühling deutlich besser dort aus. ;-)

Freitag, 30. Januar 2009

Spaziergang am Rheinufer, Teil 2

Auch auf der Mainzer Seite kann man am Rheinufer entlang spazieren, selbst wenn es da im Januar m.E. am Nachmittag nicht ganz so schön sonnig ist wie auf der anderen Seite in Kastel!

Von der Frauenlobstrasse aus ging mein Weg durch die Platanenallee der Adenauer Uferstrasse entlang des Rheins nach Süden, vorbei an der neugebauten Tiefgarage und am Kurfürstlichen Schloß, unter der Theodor-Heuss-Brücke hindurch bis kurz vor das Mainzer Hilton Hotel. Dann wieder zurück, parallel vorbei am ständig zunehmenden Feierabendverkehr auf der Rheinallee bis wieder hin zum ruhig gelegenen Brunnen an der Mündung der Frauenlobstrasse auf das Adenauer Ufer.

Der Brunnen lag genau in den letzten Sonnenstrahlen am späten Nachmittag, die durch die Schneise der Frauenlobstrasse auf ihn fielen!

Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken!