Samstag, 3. Januar 2009

Militante Aktivisten besetzen Gutenberg Denkmal!

Unerhört! Mainzer Narr hält sich im Wahn für Gutenberg, versucht, sich ein Denkmal zu setzen! Am ersten Tag im neuen Jahr 2009 erfolgte eine - anscheinend von langer Hand vorbereitete - "Instandbesetzung" des schon seit längerer Zeit verwaisten Sockels des Gutenbergdenkmals gegenüber dem Mainzer Theater auf dem Gutenbergplatz. Durchgeführt von uniformierten Aktivisten eines bisher noch nicht in Erscheinung getretenen militanten ;-) Arms der Ranzegard. Diese Aktion konnte ungehindert im Menschengewimmel im Umfeld des Neujahrsumzugs der Mainzer Garden erfolgen.

Da der vom Wahn Befallene absturzgefährdet war, hielt sich die Polizei mit ihren Einsatzkräften auffallend zurück. Trotz des demonstrativen Vorzeigens eines phallischen Symbols wurde die Absicht der Erregung öffentlicher Erregung als Motiv angesichts der Absurdität der Mainzer Fassenacht von psychologisch geschulten Einsatzkräften weitgehend ausgeschlossen.

Als ihm keine weitere Beachtung mehr geschenkt wurde, nahm der dem Gutenberg-Wahn verfallene Narr in einer Demutsgeste seinen Kopfputz vom Haupt und verließ anschließend überrasched schnell - unter Zuhilfenahme einer hydraulischen Arbeitsplattform - seinen etwas abgehobenen Standpunkt.


Nun können wir alle gespannt sein, wer als nächstes auf die Idee kommt, diesen Sockel für eine Selbstdarstellung beim Rosenmontagsumzug zu nutzen.

Montag, 29. Dezember 2008

Der Mainzer Dom

Immer wieder schön anzuschauen, besonders wie derzeit bei strahlend blauem Himmel und klarer Luft ein tolles Motiv. Und auch die überall im Rhein-Main-Gebiet den Himmel bevölkernden Flugzeuge scheinen ihn als Orientierungspunkt anzusteuern ;-)

Zwei Stunden später, um dreiviertel 4, die tiefstehende Sonne färbt den Dom rötlich. (gesehen von der Schöfferstrasse und vom Leichhof aus)


Wer mehr über den Mainzer Dom wissen will, kann u.a. hier nachschauen:

Der hohe Dom zu Mainz

Dom St. Martin - 1000 Jahre Stadtgeschichte

Zitat aus Wikipedia:
"Zur Amtszeit des Willigis, der zuvor am Hofe Ottos I. gedient hatte und der neben seiner Funktion als Erzbischof auch Reichserzkanzler des Heiligen Römischen Reiches war, prosperierte die Stadt Mainz zwar wegen ihrer neuen Bedeutung als Residenz des wichtigsten Reichsfürsten und Politikers, sie hatte dennoch nur wenige tausend Einwohner, die alle im neuen Dom Platz gefunden hätten. Der neue Dom sollte also nicht in erster Linie den Gläubigen dienen, sondern Staatsdom und damit architektonisches Symbol des Imperiums im sich allmählich erst endgültig konstituierenden Reich sein. Er sollte die Bedeutung der Mainzer Kirche als „zweites Rom“ erkennbar machen. Entsprechend lehnte sich die Ausführung des Baus auch an die Peterskirche in Rom an. Auch die Funktion des Erzbischofs als Königskröner erforderte einen repräsentativen Dombau."

Coole Apotheken

Wer wissen will, wie kalt es derzeit in der Stadt (oder in den Apotheken?) ist, dem wird geholfen! Heute waren es gegen 13:45 zwischen 0 und 1 Grad Celsius in Mainz.

Kaaft Zuchplakettcher!

Trotz der Eiseskälte sind sie unterwegs und verkaufen Programm und Zugplaketten für die Fastnachtskampagne und den Mainzer Rosenmontagsumzug. Zwei dieser frostresistenten Männer habe ich in der Stadt getroffen und sie gefragt, ob ich sie mal fotografieren darf!
Die Zugplakette für den Umzug im Februar 2009 zeigt den Mainzer "Schnudedunker". Das ist Määnzerisch für einen, der gerne Wein trinkt, angeblich am allerliebsten, wenn es nichts kostet. ;-)

Sonntag, 28. Dezember 2008

Abendhimmel über Mainz

Die Weihnachtsfeiertage sind vorbei, heute am Sonntag, 28.12.08 lachte die Sonne wieder vom Himmel, es ist weiterhin ziemlich kalt. Lazy Sunday afternoon, hier ein paar Eindrücke vom Abendhimmel über Mainz von Kastel aus.

Sonnig und saukalt!

Was für ein herrlich sonniges Wetter war das am 2. Weihnachtfeiertag. Aber dafür richtig kalt! Und so wird es nun auch einige Tage bleiben, wenn die Wettervorhersagen zutreffen.
Habe mich mal wieder über den Rhein hinüber in den Rheingau begeben und spazierte - wie so viele andere auch - am Rheinuferweg zwischen Walluf und Eltville entlang. Und ich habe mich nicht gescheut, mich auch mitten ins Dickicht des kahlen Unterholzes dicht am Ufer zu begeben.

Die Sonne ist kurz vor dem Untergang, der um 16:30 erfolgt. Anschließend gab es noch für einige Zeit einen grandiosen Abendhimmel mit Pastellfarben ohne Ende zu bewundern.
Großer Vogel, kleiner Vogel und die Venus konkurrieren um die Aufmerksamkeit am Abendhimmel!
Temperaturen um die 0 Grad Celsius. Mit eiskalten Händen und Füßen zurück ins Auto und die Heizung auf volle Kraft geschaltet!

Donnerstag, 25. Dezember 2008

Frohe Weihnachten!

Auch wenn's manchmal schwer fällt: das Leben und Erleben findet im Hier und Jetzt statt, auch an Weihnachten!


Welches Weihnachtsmärchen oder welchen Weihnachtsmythos nehmen sie zum Anlaß für die vorweihnachtliche oder weihnachtliche Stressgestaltung? Welche Weihnachtsmärchen oder welchen Weihnachtsmythos muten sie ihren Nächsten - immer wieder! - zu? Stammen ihre Glaubensüberzeugungen noch aus ihrer Kindheit, der Zeit des Religionsunterrichts in Schule oder Kirche? Haben sie als erwachsener Mensch ein neues, reifes und verantwortliches Verhältnis zum Religiösen entwickelt?

Anbei Hinweise auf nachdenklich stimmende interessante Fernsehdiskussionen, gelaufen in der Vorweihnachtszeit, jederzeit bei YouTube zu sehen, z.B.:

- "Heidenspaß statt Höllenqual",

- "Ist Gott nur eine Wahnvorstellung?"

Dem jedes Jahr gerne wieder gepredigten Text: "vor (mehr als) 2000 Jahren kam Gott als Kind in diese Welt hinein, Jesus Christus wurde geboren ....." möchte ich gegenüberstellen das berühmte Wort von Angelus Silesius (Johannes Scheffler): „Wär´ Christus tausendmal zu Bethlehem geboren, doch nicht in dir: du bliebest dennoch ewiglich verloren.“

Interessant in diesem Zusammenhang ist m.E. auch das Zitat von Eugen Drewermann im Buch "Kleriker": "Inzwischen sind wir so weit, dass die Theologen ihre eigenen Erkenntnisse - z.B. über die Historizität biblischer Texte - vor der Menge der Christgläubigen förmlich geheimhalten müssten, um nicht von den Kirchgängern selber und dann auch von der zuständigen Glaubenskommission der jeweiligen Bischofskonferenz als Irrlehrer angeprangert zu werden. Diese Schicht gehorsamer Lehramtsinhaber schwimmt wie eine Fettschicht auf den Gewässern der unwissenden Gläubigen, die bis zum massivsten Aberglauben fehlinformiert werden und bleiben, um an ihrem Kinderglauben nicht Schaden zu leiden."
Weitere Ausführungen sind dem nachfolgenden Link zu entnehmen:

Katholische Zenmeister

Ein metakosmischer Betriebsunfall? Führte der Urknall zum Knalltrauma und damit zur Gehörlosigkeit beim "obersten Musiker"? Der damit arbeitsunfähig wurde und in Ruhestand gehen mußte? War/ist die sich augenblicklich an den Urknall anschließende, sich selbst antreibende und nicht (mehr) zu stoppende Evolution (Symphonie oder Kakaphonie?) daher eine logische Konsequenz dieses durch "Gehörlosigkeit" bedingten Ruhestandes? Brauchen wir ein "zurück vor den Urknall", ein zurück zum Hören und Gehörtwerden?

Gibt es Gott oder geht es nicht viel einfacher auch ohne ihn. Die verschiedenen Positionen ringen derzeiten mal wieder heftig und vor allem medienwirksam um die Meinungsherrschaft, der Biologe/Evolutionspriester Richard Dawkins z.B. verkauft sein Buch "Der Gotteswahn/The God delusion" immer noch viele viele Male, jetzt als Paperback. Mal so richtig Empörung auslösen, ja, dann rennen selbst die Frömmsten und sich ihres Glaubens Sicheren (?) in die Buchläden, um die von der Ego-Evolution erst möglich gemachte Streitschrift wider Gott zu kaufen und zu lesen!

Werde ich in Zukunft vielleicht angeprangert, ausgegrenzt oder sogar verfolgt werden, wenn ich nicht ein Bekenntnis für die (selbstverständlich prinzipiell irgendwann natürlich mögliche) Erklärbarkeit aller Dinge durch die Naturwis- senschaften ablege und nicht ihren Schriftgelehrten/ Hohepriestern glaubend folge? Wenn ich nicht die naturwissenschaftliche Vorgehensweise als seriöseste aller möglichen Methoden akzeptiere, jeder Zweifel daran ist schon eine Sünde und wird von der wissenschaftsgläubigen Gemeinde abgestraft!

Werden demnächst Evolutionspriester und -prediger bei Richard Hawkins ausgebildet? Wird es in Genf einen Evolutionsbeschleuniger geben?

Menschenwahn oder Gotteswahn?
Gibt es einen egoistischen "die-Naturwissenschaft-kann alles erklären-Wahn", gibt es egoistische Wahngene?
Welchen Sinn macht ein Wahn? Gibt es einen Wahn-Sinn?
Welcher Wahn wird sich per Evolution durchsetzen?
Brauchen wir Mahnwachen bei den Wahnmachern?

Der Psychiater und katholische Theologe Manfred Lütz meint: "Wahn heißt, daß ein Mensch die Perspektive nicht wechseln kann. Ein Mensch ist nicht in der Lage, von seiner Perspektive auf eine andere Perspektive zu wechseln."

Sind Sie per "Superkleber" schon einer "einzigwahren" Perspektive auf den Leim gegangen?
Wenn sie noch für andere Perspektiven offen sind und diese kennenlernen wollen, lesen Sie doch mal eines der interessanten Bücher des deutschen Benediktinerpaters Willigis Jäger oder des englischen Benediktinermönchs Bede Griffith, die beide mit anderen (östlichen) Religionen/Philosophien in engen Kontakt gekommen sind!

Ich wünsche allen Besuchern meines Mainz-Images Blogs ein frohes Weihnachtsfest und eine ruhige und besinnliche Zeit zwischen den Jahren!