Montag, 27. Oktober 2008

Ja klar, wieder zurück in Deutschland



Wieder zurück in Deutschland, wieder zurück in Mainz. Woran ich das sofort erkannt habe? Na, erstmal an der leichten Temperaturdifferenz :-) und dem grauen Himmel!

Und dann, beim ersten Gang in die Stadt, erregten am Neubrunnenplatz Plakate meine Aufmerksamkeit, u.A. eines mit einem gold-metallisch glänzenden Helm. Zuerst dachte ich, ich hätte "Zum Frühstück nur Altmetall" gelesen. ;-) Aber nein, es war ein Hinweis auf eine Ausstellung des Römisch-Germanischen Zentralmuseums und hieß richtig: "Vom Prunkstück zum Altmetall".

Auf allen Plakaten prangte, für mich ein Willkommensgruß richtig deutscher Lebensart, ein Siegel mit dem Text "Plakatierung genehmigt", ganz exakt auch noch mit Datum und Unterschrift:



Ich war beruhigt. Es ist alles geregelt, alles wird gut, ich bin wieder in Deutschland.

Unterwegs in warmen Gefilden


Rückblick auf den Sommer 2008:
Das ist schon irre! Ich fahre von Mainz aus mit der Bahn 30 Minuten zum Frankfurter Flughafen, setze mich in ein Flugzeug (Fensterplatz natürlich!), fliege 2 Stunden und 50 Minuten und bin direkt in einer ganz anderen Welt: auf der Insel Samos in Griechenland! Nach dem Warten am Band auf mein Gepäck nochmal weitere 8 Minuten Fahrt mit dem Taxi und ich stehe in einem blühenden Garten:


Umgeben von gleißendem Licht, Lufttemperaturen meist bei 33-36 Grad Celsius, wunderschönen mediterranen Landschaften und Stränden. Und es gibt dort Feste, die erst so richtig ab 22 Uhr abends losgehen. Dann nämlich beginnen die Musiker auf dem Platz mitten im Ort lautstark zu spielen, und das kann bis morgens um 5 oder 6 Uhr andauern !
Man stelle sich das mal in Mainz vor, z.B. bei der Johannisnacht!

Anbei noch ein Photo von dieser schönen Zeit in der Ostägäis:


Da hier in diesem Blog Mainz und Umgebung das zentrale Thema sein soll: wer mehr vom warmen Süden erfahren möchte, kann dies - in englischer Sprache - nachvollziehen unter:
Samos 2008
und unter:
Samos-Images

Rückblick: Mainz Anfang August 2008


Bestes Fotografierwetter und was mache ich? Ich renne am Nachmittag durch die Stadt, mache die letzten Einkäufe und muß anschließend noch weiter packen, denn morgen geht es los, ich bin einfach "reif für die Insel".

Schaffe es dennoch, mit meiner Schnappschußkamera einige Fotos von Mainz an diesem wunderschönen Nachmittag des 4. August 2008 zu machen.



Donnerstag, 31. Juli 2008

Rattlesnake Smoke


Sieht so aus, als ob dieser Mann - öffentlich eine Zigarette genießend - sich im Interview glücklich darüber äußern würde, daß das Rauchverbot in Eckkneipen erstmal wieder aufgehoben wurde.

Weit gefehlt! In Wirklichkeit genießt hier ein Musiker eine Zigarette, nachdem er mit seinen 5 Kollegen für 2 Stunden am Fastnachtbrunnen auf dem Schillerplatz trotz der Hitze Strassenmusik gemacht hat.

Ich kam - an einem leckeren Himbeer & Joghurt Eis schleckend - just zu dieser Zeit am Fastnachtsbrunnen vorbei und hörte 2 Stücken des "Rattlesnake Orchestra" zu.


Aber gerade als ich endlich mit dem Eis fertig war und zur Kamera griff, war der Auftritt zu Ende, so was! Nur in der Zeit von 16 bis 18 Uhr ist Strassenmusik in Mainz erlaubt, wie mir einer der Musiker erzählte.


Das Mainzer "Rattlesnake Orchestra"! Die Musiker haben ein wenig Werbung für sich gemacht und Videoaufnahmen. Und dafür "unplugged" an der frischen Luft geprobt, denn demnächst wollen sie auf ihre "RamTamTam Tour 2008" durch Frankreich gehen!





Die Homepage dieser Band ist erreichbar per folgendem Link:
http://www.rattlesnakeorchestra.com/

Bilder von Auftritten gibt es hier:
http://www.zentralstudio.de/goodies/livepix/2008/2008_06_14_m8/htm/061_650.htm

"Rattlesnake". Klar, Klapperschlange! Aber da fiel mir doch noch folgende musikalische Erinnerung dazu ein: das Lied "Rattlesnake Shake" von den Ur-Fleetwood Mac mit dem Klassegitarristen Peter Green. Lang ist's her, so um 1968 bis 1970.



Sonntag, 27. Juli 2008

Gefährliche Kreuzung / David gegen Goliath



Rummms, da hat es wieder mal gekracht. So gegen 22:30 Uhr. Wie ich vom Besitzer der nahegelegenen Café-Bar hörte, an diesem schwülheißen Tag, dem 26. Juli 2008, zum zweiten Mal und dazu noch ein weiterer Beinahunfall!

Diese Kreuzung Kaiser-Wilhelm-Ring und Josefstraße hat es in sich. Mehrmals am Tag heftige Bremsmanöver der Strassenbahnen und Busse. Autofahrer, die anscheinend allzugerne mal was riskieren wollen oder aber unachtsam bzw. gedankenverloren viel zu schnell in diese Kreuzung einfahren.

Strassenbahnen oder Busse, die schnurgerade lange Strecke (Rennstrecke?) vom Bahnhof eilig herkommend, gegen Autos oder Motoradfahrer. Vom Kräfteverhältnis her klar, wie der Ausgang eines solchen ungewollten Treffens sein wird.
Wer z.B. von der Boppstrasse abbiegt und in das kurze Stück der Josefstrasse bis zum Kaiser-Wilhelm-Ring einfährt, sollte wissen, daß er direkt vor sich eine saugefährliche, da schlecht einsehbare Kreuzung hat. "If you are in a hurry, drive slowly!"

Der Autofahrer hatte Glück im Pech, er blieb unverletzt, die Energie wurde von Karosserie und Motorblock aufgenommen, allem Anschein nach Totalschaden. Das Auto wurde auf ein Schild geschoben und dabei der Schildmast umgeknickt. Die Strassenbahn sah nur ein wenig angekratzt aus, aber ich möchte nicht wissen, mit welchem Gefühl sich die Fahrer von Bussen und Strassenbahnen immer wieder dieser seit Jahren bekannten gefährlichen Kreuzung nähern. Da bleibt kaum Zeit zum Reagieren, wenn jemand hier die Vorfahrt der öffentlichen Verkehrsmittel nicht beachtet.
Das Fatale dabei ist, daß die vom Bahnhof her kommenden Busse und Strassenbahnen bei einem Unfall direkt auf die Fahrerseite der Autos einwirken.

Natürlich kann man nicht alles per Ampeln regeln, aber die Unfallstatistik dieser Kreuzung müßte doch für sich sprechen.



Dienstag, 22. Juli 2008

Leidet "Herr Sommer" an einer bipolaren Störung?




Was für ein Wetter ist das derzeit? Sommer? Herbst? Aprilwetter, Novemberwetter? Von einem Extrem ins andere! Ist bipolar nicht wunderbar?

Der Montag startete halbwegs vernünftig mit einem Sonne-Wolken Mix, aber dann gab es am Nachmittag nur noch anhaltenden Regen und es war ziemlich kühl. Brrh! Ich kam mir schon vor wie im Herbst, habe meine dicke Lederjacke mal wieder angezogen, abends wieder Rotwein getrunken und bin etwas Warmes essen gegangen.

Heute, am Dienstag, ging das ja eher durchwachsen los. Der Blick nach oben auf dem Markt gegen Marktende zeigte eine weitgehend dichte graue Wolkendecke! So sieht der Mainzer Markt wirklich triste aus, dazu noch mit falschen Fassaden und einem alles überrragenden Baukran im Hintergrund.


Wasser lag in der Luft! Ist der Bonifatius jetzt auch von seinem Sockel geholt worden? Nein, er steht weiterhin da! Traue keinem Bild, welches du nicht selbst digital manipuliert hast!


Kurzer Abstecher in Richtung Liebfrauenplatz, entlang den die Marktstände abbauenden Marktleuten. Überraschung, hier stieß ich auf die sich weitgehend in Gelbtönen präsentierende Mainzer-Mini-Dschungel-Anlage :-)



Kurze Zeit später dann schon ein kleines blaues Fenster am Himmel.
Später dann, unglaublich fast, waren die dunklen Wolken weg, die Sonne strahlte am Himmel und Ballplatz und Schillerplatz präsentierten sich mit wieder gefüllten Strassencafés.

Habe diesen Monat das Ambiente am Ballplatz für mich erneut entdeckt. Einen blauen Himmel und warme Sonne gab es da am Nachmittag! Daher gibt's nun auch einige Fotos von diesem Platz hier (nicht nur vom Dienstag!).











Auf dem Rückweg konnte ich natürlich nicht an dem Trommler vorbei, der rund um die Uhr die vielen vorbeifahrenden Busse begrüßt und gerade mal wieder in der Sonne "schwitzte". Und wie man sieht, viel "Verkehr" auf dem Schillerplatz rund um den Fastnachtsbrunnen. Mainz "verkehrt" auf seinen Plätzen!




Sonntag, 20. Juli 2008

Der meistfotografierte Mann in Mainz?!



Tja, was tut man, wenn man eine Digitalkamera im Fachgeschäft in der Innenstadt von Mainz ausprobieren will und auf der Suche nach Motiven ist? Auf Glasvitrinen mit Kameras und Objektiven drin fokussieren? Oder auf nichtsahnende Passanten in der Ludwigstrasse? Nein, der nächststehende Verkäufer muß herhalten für die schnellen, aber meist nur kurzlebigen Bilder! Bitte recht freundlich!
Hi-speed recycling Portraitfotografie! Oftmals fotografiert, oftmals gleich wieder gelöscht. Weg damit in den digitalen Papierkorb!

Diesmal habe ich aber ein Bild rübergerettet, um einem dieser sich immer wieder heroisch und mit stoischer Gelassenheit zur Verfügung stellenden Menschen die gebührende Beachtung und digitale Unsterblichkeit auf einem Server bei Google zu schenken! :-)
Gerne hat er sich auch für diese Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Danke!

Immerhin hat er mich ja schon oft bestens beraten und mir geholfen; diesmal beim Austesten eines meiner Objektive an der neuen Spiegelreflexkamera D700 von Nikon.